© Thomas Luef
Herstory in the Making: Gestalten wir gemeinsam die Zukunft
Braucht es im Jahr 2024 den Weltfrauentag noch? Diese Frage hörte ich auch heuer immer wieder im Vorfeld des Tages, der sich am 8. März gegen die Unterdrückung von Frauen auflehnt und zur Gleichstellung aufruft. Und vielleicht mag sie auf den ersten Blick auch berechtigt scheinen. In den über 100 Jahren, seitdem der Weltfrauentag offiziell gefeiert wird, hat sich viel getan. 1918 wurde das Wahlrecht für Frauen in Österreich eingeführt. 1948 gab es die erste Bürgermeisterin. Seit 1975 können Frauen ohne Zustimmung des Mannes arbeiten, über den Wohnsitz mitentscheiden und den Familiennamen wählen. Neue Gesetze schützen Frauen vor Diskriminierung am Arbeitsplatz … Klingt gut, dennoch ist eine Gleichstellung der Geschlechter noch lange nicht auf allen Ebenen erreicht. Deshalb: Ja, es braucht den Weltfrauentag auch heute noch!
Eine Gleichstellung der Geschlechter ist noch lange nicht auf allen Ebenen erreicht.
Dies bestätigen auch unsere Interviews und Recherchen im Rahmen des großen Emotion-Schwerpunktes zum Weltfrauentag ab Seite 69. Daher widmen wir diese Ausgabe all unseren Müttern, Schwestern, Töchtern, Freundinnen, Kolleginnen und all den bemerkenswerten Frauen, die durch ihre Entschlossenheit, ihren Mut und ihre Ausdauer die Welt um sie herum gestalten. Wir erzählen ihre Geschichten, feiern ihre Erfolge und reflektieren über die Fortschritte, die noch vor uns liegen.
Wünsche, Anregungen, Ideen?
Schreiben Sie mir einfach: lissi.stoimaier@diesteirerin.at
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