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Dermokosmetik: Wichtige Faktoren für richtige Pflege
Wir haben nachgefragt, worauf bei Dermokosmetik zu achten ist.
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Dermokosmetik setzt dort an, wo herkömmliche Pflege an ihre Grenzen stößt. Mag. Alexandra Fuchsbichler, Präsidentin der Apothekerkammer Steiermark, erklärt, worauf es bei Inhaltsstoffen, Pflegeroutinen und der richtigen Produktauswahl ankommt.
Frau Präsidentin, was zeichnet Dermokosmetik grundsätzlich aus?
Alexandra Fuchsbichler: Dermokosmetik richtet sich gezielt an Menschen mit empfindlicher, gereizter oder auch erkrankter Haut. Entscheidend ist, dass nur sehr gut verträgliche, wissenschaftlich geprüfte Wirkstoffe eingesetzt werden. Alles, was potenziell reizt, wird bewusst vermieden – etwa aggressive Konservierungsmittel. Ziel ist es, die Haut zu beruhigen und ihre natürliche Schutzfunktion zu stärken.
Welche Inhaltsstoffe spielen dabei eine zentrale Rolle?
Es sind vor allem milde, aber wirksame Substanzen, die die Hautbarriere unterstützen und Entzündungen entgegenwirken. Wichtig ist weniger die Menge als die Qualität der Inhaltsstoffe. Dermokosmetik arbeitet sehr reduziert, dafür hochpräzise – das macht sie so verträglich.
Gibt es Inhaltsstoffe, bei denen man mit sensibler Haut besonders vorsichtig sein sollte?
Das hängt stark vom individuellen Hauttyp ab. Wirkstoffe wie Retinol, Vitamin C oder Salicylsäure können sehr effektiv sein, bei falscher Anwendung aber auch Irritationen verursachen oder die Haut lichtempfindlicher machen. Deshalb ist fachkundige Beratung – etwa in der Apotheke – besonders wichtig.

Unterscheiden sich Pflegeroutinen bei Dermokosmetik von klassischer Kosmetik?
Die Grundroutine ist ähnlich. Man beginnt immer mit der leichtesten Textur, also einem Gel oder einer sehr feuchtigkeitsspendenden Pflege, und arbeitet sich zu reichhaltigeren Produkten vor. Fettige, nährende Cremen kommen erst zum Schluss – ganz wichtig ist abschließend der tägliche Sonnenschutz.
Wie finden Kundinnen die passende Dermokosmetik für ihre Haut?
In der Apotheke erfolgt eine individuelle Hautanalyse. Die Haut wird betrachtet, oft auch ertastet, um Spannungszustand und Struktur einschätzen zu können. Zusätzlich gibt es technische Hilfsmittel, etwa zur Messung des Feuchtigkeitsgehalts, oder spezielle Lampen, mit denen tiefere Hautschichten sichtbar werden. Auf dieser Basis können wir sehr gezielt Produkte empfehlen.
Welche Rolle spielt Dermokosmetik im Alltag – auch ohne akute Hautprobleme?
Sie eignet sich hervorragend zur Prävention. Wer früh auf gut verträgliche, hautberuhigende Pflege setzt, kann viele Probleme vermeiden. Dermokosmetik unterstützt die Haut langfristig dabei, gesund, widerstandsfähig und ausgeglichen zu bleiben.
Weitere Informationen unter www.apothekerkammer.at/steiermark
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