© Marija Kanizaj
Zwischen Hightech-Gadgets und bewusstem Atmen
Neulich ertappte ich mich dabei, wie ich – halb noch im Schlaf, halb schon im Tag – automatisch nach dem Handy griff, um meine nächtlichen Herzfrequenzvariabilitätsdaten zu checken. Früher hätte ich einfach gedacht: Gut geschlafen oder nicht? Heute weiß ich, in welcher Schlafphase ich wie lange verweilt habe und ob mein Cortisolspiegel womöglich schon beim Aufstehen gegen mich arbeitet.
Wenn der erste Griff am Morgen nicht zum Kaffee, sondern zur Tracking-App geht.
Lissi Stoimaier
Warum erzähle ich das? Weil es mir zeigt, wie sehr wir uns oft, ohne dass es uns bewusst ist, mit den Themen Longevity – lange und möglichst gesund zu leben – und Biohacking – das bewusste Eingreifen in den eigenen Körper und Geist, um Leistung, Gesundheit oder Wohlbefinden zu optimieren – beschäftigen. Biohacking ist längst nicht mehr nur etwas für Silicon-Valley-Pioniere mit einem Kühlschrank voller Nootropics. Intervallfasten, Tracking mit Wearables, Supplements und Co. sind oftmals Teil unseres Alltags geworden. Das Faszinierende daran ist: Es geht nicht nur um Lebensverlängerung, sondern um Lebensvertiefung. Länger jung bleiben, gesund altern, ja – aber noch wichtiger: klarer denken, wacher fühlen, intensiver leben.
Dabei sein – das große Biohacking-Event!
Und weil wir genau diese Fragen nicht nur allein, sondern auch gemeinsam bewegen sollten, freue ich mich ganz besonders auf ein Highlight: Das große STEIRERIN Longevity- & Biohacking-Event „Hack your Health“ am 17. September 2025 in Graz. Alle Details dazu auf den Seiten 88/89. Dort geht es um nichts weniger als die Übersetzung von Forschung in den Alltag: Wie lassen sich neueste Erkenntnisse praktisch umsetzen? Welche Routinen bringen uns wirklich weiter? Und welche Vorteile entstehen, wenn wir Wissenschaft, Körpergefühl und Lebensfreude zusammenbringen?
Wünsche, Anregungen, Ideen?
Schreiben Sie mir einfach: lissi.stoimaier@diesteirerin.at
Weitere Artikel zu diesem Thema
People
12 Min.
Mimisglobe: Sudern verbindet!
Influencerin Marlene Berger, besser bekannt als "Sudertante" @mimisglobe, über Erfolg, Dialekt und Inspiration.
Vor zwei Jahren arbeitete Marlene „Mimi“ Berger noch 40 Stunden in der Presseabteilung von ORF III und drehte abends ihre Satire-Videos. Heute ist „mimisglobe“ ihr Beruf. Mit Schmäh, Dialekt und einem genauen Blick auf den Alltag begeistert die 28-Jährige nicht nur auf Social Media, sondern hat vor Kurzem auch im Fernsehen überzeugt. 125.000 Follwer auf … Continued
12 Min.
Mehr zu People
Abo