© Marija Kanizaj
Zwischen Mama-Mantra und Müdigkeitsmodus
Ich erinnere mich gut an die ersten Tage nach der Geburt meines Kindes – auch wenn es schon eine Weile her ist. Ich dachte, ich wäre gewappnet: Gespräche geführt, Ratschläge gehört, Bücher gewälzt. Aber nichts – wirklich nichts – hatte mich auf diese Mischung aus Liebe, Erschöpfung, Unsicherheit und dem Gefühl eingestellt, plötzlich die Hauptfigur in einem Film zu sein, dessen Drehbuch täglich neu geschrieben wird. Von jemandem, der weder lesen noch sprechen kann, aber ganz genaue Vorstellungen hat.
Mamasein ist wie ein Sprung ins kalte Wasser – als Nichtschwimmer.
Lissi Stoimaier
Mamasein ist kein Plan, den man sauber durcharbeitet. Es ist ein Sprung ins kalte Wasser – als Nichtschwimmer. Man lernt erst schwimmen, wenn man längst mittendrin ist.
Am 11. Mai ist Muttertag. Natürlich gehören Mamas nicht nur an diesem Tag gefeiert – aber vielleicht gerade an diesem Tag besonders. Denn Mamasein ist ein ständiges Pendeln zwischen Nähe und Loslassen, zwischen „Ich will alles richtig machen“ und „Ich hoffe, es reicht“. Und meistens reicht es – mehr, als wir denken.
Wünsche, Anregungen, Ideen?
Schreiben Sie mir einfach: lissi.stoimaier@diesteirerin.at
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